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Außergewöhnliche Tour ins „Mittelalter“

Außergewöhnliche Tour ins „Mittelalter“

2018-06-02T00:05:50+00:00 3. Oktober, 2017|
  • Bekannter Hochzeitszug der Landshuter Hochzeit

Unter dem Motto „Bayerische Tradition mit aktuellem Wissensaustausch verbinden“ machten sich bei strahlend blauem Himmel zahlreiche Mitglieder und Freunde der Europa-Union Bayern Kreisverband Donauwald e.V. auf den Weg nach Landshut. Das von der Kreisvorsitzenden, Frau Christine Eder, zusammengestellte Programm zur Landshuter Hochzeit umfasste zahlreiche hochinteressante kulturelle und kulinarische Highlights.

Los ging es nach der Ankunft in Landshut mit dem Besuch des Festspiels im Rathaus. Im Anschluss konnten die Teilnehmer den international bekannten Hochzeitszug genießen und das mittelalterliche Lagerleben am Turnierplatz miterleben. Dabei wurde allen deutlich, dass es heute Dank des technischen Fortschritts und der EU, Reisen viel bequemer ist, als im Mittelalter. Für die Reise von Krakau über Berlin, Wittenberg und Nürnberg nach Landshut benötigten die Reisenden 1475 zwei Monate. Von den für die Teilnehmer reservierten Plätzen auf der Tribüne hatten diese nicht nur Gelegenheit, den nachgestalteten Einzug der polnischen Königstochter und Braut des bayerischen Herzogs Georg des Reichen mitzuerleben, sondern sie konnten auch den Einzug des für die aktuelle Landespolitik relevanten bayerischen Ministerpräsidenten beobachten.

Kulinarischer Höhepunkt des Ausflugsprogramms, das alle Teilnehmer begeisterte, war ein „ritterliches Essen mit bayerischem Bier“ in der Lammbraterei am Zehrplatz; denn schon im Mittelalter war bekannt, dass gutes Essen und Bier Leib und Seele zusammenhalten. Darüber hinaus bestand hier die Möglichkeit, mit EU-Mitgliedern und Freunden aus Landshut und Umgebung Kontakte zu knüpfen und Wissen auszutauschen.
Zum Ausklang gab es noch die Gelegenheit, auf einem Spaziergang über den Zehrplatz bei Musik und Schalkereien vom mittelalterlichen Treiben mit glänzend herausgeputzten Hochzeitsgästen aus Polen und deutschen Landen Abschied zu nehmen. Alles in allem ein – dank der Ideen und wie gewohnt hervorragenden Organisation von Christine Eder – wieder einmal ein erlebnisreicher Tag, der für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer wie im Flug verging.