PRESSEMITTEILUNG

Neuötting / Prag. Der Bezirksverband der Europa-Union Oberbayern setzt seinen Kurs der grenzüberschreitenden Vernetzung konsequent fort. Nach erfolgreichen Partnerschaften in der Steiermark und Luxemburg steht nun die engere Zusammenarbeit mit Tschechien im Fokus. Im Rahmen einer Kulturfahrt nach Prag trafen sich Vorstandsmitglieder der Europa-Union zu ersten Sondierungsgesprächen mit Vertretern der tschechischen Sektion der Jungen Europäischen Föderalisten (JEF/UEF).

Gemeinsame Identität als Antwort auf EU-Skepsis
Angesichts der aktuellen politischen Herausforderungen in Europa betonte der Bezirksvorsitzende Walter Göbl aus Neuötting die Notwendigkeit zivilgesellschaftlichen Engagements: „Gerade in schwierigen Zeiten, geprägt von Wahlerfolgen europaskeptischer Kräfte, müssen wir die Brücken zwischen den Menschen massiv ausbauen. Bayern und Tschechien verbindet nicht nur eine Grenze, sondern eine tiefe gemeinsame Kulturgeschichte.“ Ziel der neuen Kooperation sei es, die gemeinsame europäische Identität im Alltag der Menschen wieder sichtbarer zu machen.

Einladung in die Landkreise Altötting und Mühldorf ausgesprochen
Das Treffen im Prager Hotel Olympik diente dem persönlichen Kennenlernen und dem Austausch über zukünftige Projekte. Um die Verbindung zu festigen, sprach die oberbayerische Delegation eine offizielle Einladung an die tschechischen Partner aus. Ein Gegenbesuch in der Region ist bereits in Planung, um den Dialog über die deutsch-tschechische Zusammenarbeit auf lokaler Ebene zu vertiefen.

An den Gesprächen nahmen unter anderem der Präsident der JEF Tschechien, Andreas Moser, sowie Jakub Šleška und Robin Mudrý teil. Seitens der Europa-Union Oberbayern begleiteten Dominik Stoiber und Uschi Scholl den Vorsitzenden Walter Göbl.


Bildunterschrift:
Setzen auf deutsch-tschechische Verständigung (v.l.n.r.): Dominik Stoiber, Andreas Moser (Präsident JEF Tschechien), Robin Mudrý, EU-Bezirksvorsitzender Walter Göbl, Uschi Scholl und Jakub Šleška.
(Foto: Europa-Union)