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Kultur- und Erlebnisreise zur Roseninsel RHODOS

Kultur- und Erlebnisreise zur Roseninsel RHODOS

2018-11-10T13:30:02+00:00 10. November, 2018|Categories: Allgemein|

40 Mitglieder und Freunde der Europa-Union Hammelburg waren begeistert vom 8-tägigen Besuch der viertgrößten und meistbesuchten Insel Griechenlands, der Roseninsel „RHODOS“. Unter der Führung ihres stellvertretenden Vorsitzenden Dieter Lotze konnten sich die Hammelburger Europäer gleich nach der Landung einen Überblick ihres wunderschön, am Meer gelegenen Hotels verschaffen.

Bei herrlichem Spätsommerwetter startete man am nächsten Tag zur Inselmetropole „Rhodos-Stadt“, welche an der äußersten Nordspitze der Insel gelegen ist. Imposant und wehrhaft erheben sich die 4 km langen mittelalterlichen Stadtmauern rund um die Altstadt mit dem einzigartig erhaltenen Ritterviertel der Johanniter, sowie den Moscheen, Kirchen und Museen. Unmittelbar vor dem Mauerring konnte man, die im fotogenen „ Mandraki-Hafen“ liegenden Ausflugsschiffe und luxuriöse Jachten bestaunen.
Nach diesem eindrucksvollen Stadtrundgang stand für den nächsten Tag die ganztägige Inselrundfahrt auf dem Programm. Der erste Halt war „EPTA PIGES“, das Tal der sieben Quellen, um anschließend „ELEOUSSA“ ein Dorf mit italienischer Vergangenheit in arkadischer Hügellandschaft zu besuchen. Die Führung in der, im 14./15. Jh. erbauten byzantinischen Kapelle „AGIOS NIKOLAAS FOUNTOUKLI“ war sehr beeindruckend. Die Klosterkirche ist eine der schönsten auf Rhodos. Sie wurde als harmonischer Vierkonchenbau mit vier halbrunden Räumen in recht bescheidener Dimension errichtet, sodass ihre reiche Ausmalung im Inneren überrascht. Nach einem typisch griechischen Mittagessen in der Gegend um den Weinort „Embona“, verbunden mit einer Weinverköstigung, führte die Route an die Westküste zum malerischen Ort „Monolithos“. Ein Highlight war der Besuch, des in 240 m Höhe auf einem Gipfelplateau liegenden „Kastro Monolithou“. Die großartigsten Blicke auf dem imposanten Bergsockel mit den Ruinen einer Burg und einer kleinen Kirche, werden in guter Erinnerung bleiben.
Eine weitere Station dieser Rundreise war die Fahrt zum 267 m hochgelegenen Aussichtsberg „Filerimos“ mit Zeugnissen vieler Zeitalter, die auf die mykenische Zeit (um 1.500 v. Chr.) zurückgehen. Sehenswert dort, die Ritterkirche mit ihrem wuchtigen überkuppelten Turm und dem auf einem Aussichtspunkt stehenden 13 m hohen Betonkreuz, von dem man unvergleichbare Rundumblicke über die Insel genießen konnte.
Ein weiteres Highlight des Aufenthaltes waren der 2-stündige Schiffsausflug zur schönsten Nachbarin von Rhodos, zur Insel „Symni“ und der Halbtagesausflug zur antiken Stadt „Lindos“ mit seiner grandiosen „Akropolis“. Der Aufenthalt im dort zauberhaft liegenden Örtchen „Simi“ mit der Besichtigung des Klosters vom Heiligen Erzengel Michael von Panormitis und den an steilen geschmückten Hängen liegenden klassizistischen Häusern, wie auch die Besichtigung einer Schwammfischerei, beendeten einen ereignisreichen Tag.
Am nächsten Tag dann die Fahrt zum vielbesuchten, in herrlicher Lage liegenden Bilderbuchort „Lindos“. Die Schönheit des Ortes, mit dem mächtigem Bergblock, der die Säulen der „Akropolis“ und die Zinnen von mittelalterlichen Mauern trägt, darunter im Schutz der steilen Felswände das weiße Häusernest des Dorfes. Unvergesslich auch die Ausblicke über das Meer und die felsumrahmte „Paulus-Bucht“. Auch die schmucken Kapitänshäuser und verwinkelte Gassen beeindruckten die Gruppe. Die Einkehr in einem typischen Lokal, mit dem Verzehr der „Meze“ (landestypische Vorspeisen) ging die Fahrt wieder zurück in das Hotel.
Am vorletzten Tag, dann die Besichtigung der „Heißen Quellen von Kalithea“. Die in den 1920-er Jahren von den Italienern erbaute, in traumhafter Lage liegende Thermenanlage wurde im zweiten Weltkrieg zerstört. Erst 2007 ging man an den aufwendigen Wiederaufbau, welcher so eindrucksvoll gelang, dass heute die „ Thermen von Kalithea“ die exquisiteste Vorzeigeadresse Rhodos ist.
Mit der Besichtigung des in der italienischen Besatzungszeit entstandenen „Mandrakihafens“ und der Besuch einer typischen Taverne, wo die Hammelburger Europäer ihr Abschiedsessen genossen, nahm die Gruppe Abschied von dieser reizvollen Insel und deren gastfreundlichen Bevölkerung.