{"id":513,"date":"2018-08-29T16:39:58","date_gmt":"2018-08-29T14:39:58","guid":{"rendered":"https:\/\/eu-bayern.de\/kvhammelburg\/?p=513"},"modified":"2018-08-29T16:39:58","modified_gmt":"2018-08-29T14:39:58","slug":"montenegro-ist-eine-reise-wert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eu-bayern.de\/kvhammelburg\/montenegro-ist-eine-reise-wert\/","title":{"rendered":"Montenegro ist eine Reise wert"},"content":{"rendered":"<p class=\"tinymce_own02\">Das ist die einhellige Meinung der 44 Teilnehmer an der diesj\u00e4hrigen Informationsfahrt des Kreisverbandes Hammelburg der Europa Union. Ehrenvorsitzender und Organisator Edgar Hirt hatte ein interessantes Ausflugsprogramm zusammengestellt.<\/p>\n<p>Vom Standort Petrovac aus, wurde die ca. 19 000 Einwohner z\u00e4hlende Stadt Budva besucht. Die sehr versierte Reiseleiterin Rosanda f\u00fchrte die Gruppe bei allen Ausfl\u00fcgen. So auch in Budva, in der die engen Stra\u00dfen der Altstadt mit einer Steinmauer umgeben ist, die von den Venezianern erbaut wurde. Im historischen Viertel befindet sich die Zitadelle und die aus dem 9.Jhd. stammende Kirche Santa Maria von Punta. Mehrmals wechselte die Stadt den Besitzer. Im 4. Jhd. vor Chr. wurde sie erstmals als Illyrische Siedlung erw\u00e4hnt und war davor seit dem 10.Jhd.vor Chr. eine griechische Kolonie. Ab dem 2.Jhd. v. Chr. unter r\u00f6mischer Herrschaft, geh\u00f6rte sie ab 1442 zur Republik Venedig. Nach dem Niedergang Venedigs wurde Budva \u00f6sterreichisch und blieb es bis zum 1.Weltkrieg. Von 1918 bis 2003 geh\u00f6rte die Stadt zu Jugoslawien. Bei einer Bootsfahrt durch die Bucht von Budva konnte man die Inseln Sveti Nkola und die luxuri\u00f6se Insel Sveti Stefan sehen.<br \/>\nEin weiterer Ausflug f\u00fchrte nach Cetinje, 670 Meter \u00fcber NN am Fu\u00df des Lovcen &#8211; Massivs. Hier befindet sich der Amtssitz des montenegrinischen Pr\u00e4sidenten und war vom 15.Jhd. bis 1918 die Hauptstadt des Landes. Nikola I konnte im Laufe seiner 58-j\u00e4hrigen Herrschaft als F\u00fcrst und sp\u00e4ter als K\u00f6nig das Staatsgebiet Montenegros erweitern und gab dem Land eine Verfassung und eine W\u00e4hrung. 1918 wurde es gezwungen ein Teil des neugeschaffenen Jugoslawien zu werden. In der Mitte der Stadt erinnern der alte K\u00f6nigspalast und ein angeschlossenes Museum an Nikola I. Zum Verstehen der Geschichte des ehemals \u00e4rmsten K\u00f6nigsreich Europa geh\u00f6rt der Besuch des Museums zum Pflichtprogramm eines jeden Besuchers.<br \/>\nVor der Bootsfahrt auf dem Skutarisee, dem gr\u00f6\u00dfte Binnensee des Balkans mit 368 qkm und einer gemeinsamen Grenze mit Albanien, erfolgte eine Stadtrundfahrt in der neuen Hauptstadt Podgorica.<br \/>\nBei einem Tagesausflug nach Dubrovnik im Nachbarstaat Kroatien erlebte man die l\u00e4stigen Grenzformalit\u00e4ten, die wir im Schengenraum bereits \u00fcberwunden haben. Der Grenz\u00fcbertritt dauerte bei der Hin- und R\u00fcckfahrt fast 1 \u00bd Stunden.<\/p>\n<p>Bekannt ist Dubrovnik vor allem durch die charakteristische Altstadt, die vollst\u00e4ndig von einer massiven 1949 Meter langen Steinmauer umgeben ist. Die Architektur der gut erhaltenen Bauwerke reicht vom Barockstil (Kirche des hl. Blasius) \u00fcber die Renaissance (Sponza &#8211; Palast) bis hin zur Gotik, (Rektorenpalast), heute ein Geschichtsmuseum. In der mit Kalkstein gepflasterten Fu\u00dfg\u00e4ngerzone liegen viele Gesch\u00e4fte und Restaurants. Die Stadt z\u00e4hlt seit 1979 zum Unesco-Weltkulturerbe.<br \/>\nEin weiterer H\u00f6hepunkt war die Tagesfahrt in die Bucht von Kotor. Auf der Hinfahrt wurde in Tivat , der neu errichte Yachthafen Porto Montenegro besucht. Die g\u00fcnstige Lage in der N\u00e4he des zweiten Flughafens des Landes war ausschlaggebend f\u00fcr den Bau. Es ist der erste umfassende Tiefwasser-Yachthafen in der Adria. Von den 650 Liegepl\u00e4tzen, werden mindestens 130 Pl\u00e4tze f\u00fcr Superjachten von 30 \u2013 150 m. L\u00e4nge vorgehalten. Weiter ging die Fahrt mit der F\u00e4hre auf die andere Buchtseite nach Perast. Die Stadt war einst ein florierendes Seefahrerzentrum. Eine Bootstour ging zur Insel \u201eMaria vom Felsen\u201c. Diese k\u00fcnstlich aufgesch\u00fcttete Insel beherbergt eine Kirche mit einem kleinen Museum. Dort sind Gem\u00e4lde zu sehen, die vom ber\u00fchmten Barock-K\u00fcnstler Tripo Kokolja aus Perast im 17.Jhd geschaffen wurden und Szenen aus dem Leben und Wirken der Jungfrau Maria darstellen. Wieder zur\u00fcck in Perast ging es weiter nach Kotor, einem malerischen St\u00e4dtchen, das als die sch\u00f6nste Stadt Montenegro gilt. In der autofreien Altstadt, die auch zum Unesco Kulturerbe z\u00e4hlt, erinnert kaum ein Geb\u00e4ude an das 21.Jahrhundert. Bei der Stadtf\u00fchrung, wurde auch die ber\u00fchmte Trypgon-Kathedrale besichtigt. Sie gilt als die sch\u00f6nste und gr\u00f6\u00dfte noch erhaltene romanische Kirche der \u00f6stlichen Adriak\u00fcste. Sch\u00f6ne Patrizierh\u00e4user schm\u00fccken die engen Gassen und Pl\u00e4tze der Altstadt. Zu bestaunen waren auch die hohen Verteidigungsanlagen, die sich kilometerlang am Hang entlangziehen.<br \/>\nNat\u00fcrlich war auch Gelegenheit zur Erholung im 4 Sterne Hotel Rivijera mit seiner herrlichen Gartenanlage dem Pool und dem nahen Strand. Zu schnell verging die Zeit in einer der letzte Oasen Europas. Montenegro mit seinen rund 650 000 Einwohnern ist etwa so gro\u00df wie Schleswig- Holstein. Im Juni 2006 l\u00f6ste sich das Land aus der Staatenunion mit Serbien und wurde unabh\u00e4ngig. Nach der Deutschen Mark ist der Euro offizielles Zahlungsmittel. Hauptwirtschaftszweig ist der Tourismus an der K\u00fcste. Das Land ist bestrebt Mitglied der Europ\u00e4ischen Union zu werden. Nach dem Beschluss der Europ\u00e4ischen Kommission k\u00f6nnte das 2025 m\u00f6glich sein.<br \/>\nVon Podgorica aus ging der knapp 2-st\u00fcndige R\u00fcckflug mit Montenegro-Airlines nach Frankfurt. Lob und Dank der Teilnehmer f\u00fcr die perfekte Organisation und Betreuung durch Edgar Hirt dr\u00fcckte der ehem. Vorsitzende des Kreisverbandes Aschaffenburg der Europa Union, Edwin Lang, aus. Montenegro war eine Reise wert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das ist die einhellige Meinung der 44 Teilnehmer an der diesj\u00e4hrigen Informationsfahrt des Kreisverbandes Hammelburg der Europa Union. <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":514,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/eu-bayern.de\/kvhammelburg\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/513"}],"collection":[{"href":"https:\/\/eu-bayern.de\/kvhammelburg\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/eu-bayern.de\/kvhammelburg\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eu-bayern.de\/kvhammelburg\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eu-bayern.de\/kvhammelburg\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=513"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/eu-bayern.de\/kvhammelburg\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/513\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eu-bayern.de\/kvhammelburg\/wp-json\/wp\/v2\/media\/514"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/eu-bayern.de\/kvhammelburg\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=513"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/eu-bayern.de\/kvhammelburg\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=513"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/eu-bayern.de\/kvhammelburg\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=513"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}