{"id":1143,"date":"2025-06-14T12:56:52","date_gmt":"2025-06-14T10:56:52","guid":{"rendered":"https:\/\/eu-bayern.de\/kv-bad-kissingen\/?p=1143"},"modified":"2025-06-14T13:15:38","modified_gmt":"2025-06-14T11:15:38","slug":"entdeckungsreise-auf-dem-westbalkan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eu-bayern.de\/kv-bad-kissingen\/entdeckungsreise-auf-dem-westbalkan\/","title":{"rendered":"Entdeckungsreise auf dem Westbalkan"},"content":{"rendered":"<p class=\"tinymce_own01\"><strong>Die Europa Union Bad Kissingen auf 10t\u00e4giger Erkundungstour in Nordmazedonien, Albanien und der Insel Korfu<\/strong><\/p>\n<p class=\"tinymce_own02 tinymce_own01\"><strong><em>33 Teilnehmer- und innen unternahmen unter der Leitung von Hannelore Bauer eine sehr interessante Studienreise in die noch weitgehend unbekannten L\u00e4nder Nordmazedonien und Albanien.<\/em><\/strong><\/p>\n<p class=\"tinymce_own02 tinymce_own01\">Sie starteten mit dem Flug nach Skopje und brachen von dort zu ihren ersten Zielorten, der UNESCO Welterbestadt Ohrid und dem gleichnamigen Ohridsee auf.<br \/>\nZun\u00e4chst wurde ein Ausflug zu dem gr\u00f6\u00dften See Nordmazedoniens, mit einem gesch\u00e4tzten Alter von 2,6 Millionen Jahren einer der \u00e4ltesten Seen der Welt, der mit seinem kristallklaren Wasser in einer imposanten Kulisse der umgebenden Berglandschaft liegt, unternommen.<br \/>\nAm Ufer liegt das malerische Kloster Sveti Naum, eine weitere UNESCO Welterbest\u00e4tte mit gut erhaltenen Fresken aus dem Leben des Heiligen Naums, der das Kloster im 9. Jahrhundert gr\u00fcndete und auch hier begraben liegt.<br \/>\nUnterhalb des Klosters unternahm die Gruppe eine Ruderbootfahrt durch das park\u00e4hnliche, idyllische, glasklare Quellgebiet des Sees.<br \/>\nH\u00f6lzerne Stege sind teilweise in das Fluss- und Quellwasser hineingebaut.<br \/>\nDie Str\u00f6mung und die Wassermenge, die in den Ohridsee flie\u00dft, ist gewaltig, \u00fcberall sprudelt und blubbert es aus dem wei\u00dfen Sand.<br \/>\nAnschlie\u00dfend unternahm man noch eine Bootstour auf dem Ohridsee, der aufgrund seines einzigartigen \u00d6kosystems nicht nur ein Naturwunder, sondern auch eine wichtige Lebensgrundlage f\u00fcr die Menschen in der Region ist.<br \/>\nIn der Stadt Ohrid mit ihren zahlreichen Kirchen, besichtigte man die byzantinische Klimentkirche mit ihren atemberaubenden Fresken und Wandmalereien.<br \/>\nBei einem Spaziergang durch die kleinen, schmucken G\u00e4sschen und dem Bestaunen der zahlreichen Perlenl\u00e4den konnte man in die mazedonische Kultur eintauchen.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Morgen fuhr die Reisegruppe auf der alten R\u00f6merstra\u00dfe Via Egnatia weiter, \u00fcberquerte bald die Landesgrenze nach Albanien und erreichte das verregnete Elbasan mit seiner reichen Geschichte und seinem Wahrzeichen, der Burg von Elbasan.<\/p>\n<p class=\"tinymce_own02 tinymce_own01\">Das n\u00e4chste Ziel, die Hauptstadt Tirana war \u00fcberraschenderweise erst abends zu erreichen, da alle Stra\u00dfen und Autobahnen wegen eines Gipfels der Europ\u00e4ischen politischen Gemeinschaft mit 47 Staatschefs, die an diesem Tag in der albanischen Hauptstadt verweilten, gesperrt waren.<br \/>\nMit gro\u00dfem Interesse verfolgte die europafreundliche Reisegruppe das hektische Treiben auf den Stra\u00dfen und die ungeheuren Sicherheitsma\u00dfnahmen der Polizei und des Milit\u00e4rs.<br \/>\nDas Gipfeltreffen unter dem Motto \u201eInvestieren in ein vernetztes Europa\u201c bot Tirana die M\u00f6glichkeit, sich dem gesamten Europa stolz als modernes, offenes und sicheres Land zu pr\u00e4sentieren, das mit allen Kr\u00e4ften nach der Mitgliedschaft in der europ\u00e4ischen Union strebt.<br \/>\nDiesen Wunsch betonte auch immer wieder der albanische Reisef\u00fchrer.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Tag gab es dann ausreichend Gelegenheit die beeindruckend moderne, bunte und junge Stadt, die noch den Schmuck des vorausgehenden Gipfels trug, zu entdecken.<br \/>\nNeben farbenfrohen Geb\u00e4uden aus osmanischer, faschistischer und sowjetischer Zeit, die den zentralen Skanderbeg Platz s\u00e4umen, begeisterten die teilweise pittoresken, futuristischen Wolkenkratzer ungebremster Architekten.<br \/>\nTirana mit seinen knapp 1 Million Einwohnern zeigt sich als eine Stadt im Aufbruch, die das 40 j\u00e4hrige, grausame kommunistische Regime unter dem Diktator Enver Hoxha mit vielen Nachwehen \u00fcberstanden hat.<br \/>\nDieser hatte durch seine isolationistische Politik das Land von der Au\u00dfenwelt abgeschottet, zum Schutz vor \u00e4u\u00dferer Bedrohung das Land mit ca. 750.000 Bunkern \u00fcberzogen und zu einem grauen, d\u00fcsteren Ort mit vielen noch heute traumatisierten Menschen machte.<br \/>\nMit der im Jahre 2000 beschlossenen Demokratie und dem gro\u00dfen Freiheitswillen bl\u00fcht das Land wieder auf und lockt Besucher aus der ganzen Welt an.<\/p>\n<p class=\"tinymce_own02 tinymce_own01\">Von Tirana aus unternahmen die Kissinger einen Tagesausflug in den Norden nach Shkodra mit seiner atemberaubenden Naturlandschaft der albanischen Alpen, die gerade mit unz\u00e4hligen Fr\u00fchjahrsblumen \u00fcberzogen war.<br \/>\nShkodra an den Bergh\u00e4ngen des Skanderbeg-Gebirges hat eine bewegte Geschichte hinter sich, die Griechen, R\u00f6mer, Serben, Venezianer, T\u00fcrken und \u00d6sterreicher bestimmten ihr Schicksal.<br \/>\nDie Burg von Rozafa, das wichtigste Denkmal der Stadt wurde erklommen.<br \/>\nIm mittelalterlichen Kruja, einst wichtigste Stadt Albaniens, besuchte man die Burganlage aus dem 5. Jahrhundert und den alten Basar.<br \/>\nDer Abend schloss mit einem landestypischen Essen auf der UKA Farm.<\/p>\n<p class=\"tinymce_own02 tinymce_own01\">Die Reise f\u00fchrte weiter nach Berat, der Stadt der 1000 Fenster, die seit 2008 zum UNESCO Weltkulturerbe z\u00e4hlt.<br \/>\nDie Museumsstadt mit ihren Altstadtvierteln und der Zitadelle gilt als Musterbeispiel einer osmanischen Stadt.<br \/>\nNachmittags erreichten die Kissinger Europ\u00e4er Vlora, eine Hafenstadt an der Meerenge zwischen Adria und Ionischem Meer.<br \/>\nHeute zeigt sich Vlora als ein touristischer Badeort mit sch\u00f6nem Stadtstrand und moderner Strandpromenade und einer unglaublichen Baut\u00e4tigkeit.<br \/>\nDurch den Llogara Nationalpark mit seiner einzigartigen Natur aus pr\u00e4chtigen Bergw\u00e4ldern mit Pinien, Tannen und weiteren Staucharten, die gro\u00dfenteils in voller Bl\u00fcte standen, ging die Reise entlang der albanischen K\u00fcste bis nach Himare, das zu einem Strandspaziergang einlud, vorbei an Porto Palermo, einem fr\u00fcheren geheimen U-Boot-Hafen mit dem Fort des Nationalhelden Ali Pascha.<br \/>\nF\u00fcr 3 Tage bezog man Quartier in Saranda einem bekannten Badeort in S\u00fcdalbanien.<br \/>\nVon dort aus fuhr man nach Gjirokastra, die Stadt der tausend Steine und tausend Stufen.<br \/>\nDie UNESCO Welterbest\u00e4tte mit den mit grauen Steinplatten gedeckten H\u00e4usern und der gro\u00dfen Zitadelle bezauberte mit einem lebhaften malerischen Bazar und vielen typischen osmanischen H\u00e4usern.<br \/>\nAm Nachmittag erreichte die Reisegruppe das faszinierende Blue Eye (Syrii Kalter), eine mehr als 50 Meter tiefe Karstquelle, die mit ihren t\u00fcrkisblauen Farbverl\u00e4ufen eine Augenweide ist und f\u00fcr ihre hohe Wassermenge bekannt ist.<br \/>\nEin weiterer H\u00f6hepunkt der Albanienreise war der Besuch des antiken Butrints mit seinen 2500 Jahre umfassenden Bauten, ebenfalls UNESCO Weltkulturerbe.<br \/>\nBei den Ausgrabungen kam eine Vielzahl antiker Geb\u00e4ude zu Tage.<br \/>\nBeeindruckend sind das gut erhaltene Amphitheater, der Asklepiostempel und die r\u00f6mischen Thermen.<br \/>\nBeim anschlie\u00dfenden Besuch des Fischerdorfes Ksmamil mit seinen feinen wei\u00dfen Sandstr\u00e4nden, dem glasklaren Meerwasser und den drei malerisch vorgelagerten Inselchen genosss man die fangfrischen Fische.<\/p>\n<p class=\"tinymce_own02 tinymce_own01\">Nach dieser interessanten Woche mit unz\u00e4hligen neuen, f\u00fcr manche auch etwas zwiesp\u00e4ltigen Eindr\u00fccken von einem f\u00fcr die allermeisten unbekannten europ\u00e4ischen Land verlie\u00dfen die Reisenden Albanien und setzten mit dem Schnellboot nach Korfu \u00fcber.<br \/>\nF\u00fcr zwei Tage erkundete man die gr\u00fcne Insel mit der wundersch\u00f6nen Hauptstadt, den malerischen Bergd\u00f6rfern und Buchten, der \u00fcppigen Natur und einem entspannenden Strandvergn\u00fcgen.<br \/>\nVon Korfu aus trat man den R\u00fcckflug nach Frankfurt an.<\/p>\n<p class=\"tinymce_own02 tinymce_own01\">Die Reise in die beiden aufstrebenden Balkanl\u00e4nder hinterlie\u00df bei den Teilnehmern und \u2013innen vielf\u00e4ltiges Staunen \u00fcber die Sch\u00f6nheit der Bergwelt und die unber\u00fchrte Natur, \u00fcber die herrliche K\u00fcste, deren Sch\u00f6nheit allerdings durch die zahlreichen Neubauten in Gefahr ist, \u00fcber die zupackenden Menschen, die mit einem gro\u00dfen Gestaltungswillen die Spuren und schlimmen Jahre der Diktatur und des Kommunismus offensichtlich \u00fcberwunden haben und heute ihre Freiheit als h\u00f6chstes Gut ansehen.<br \/>\nAuff\u00e4llig ist das fast be\u00e4ngstigende Tempo der touristischen Entwicklung, die gro\u00dfe Bewunderung der Menschen f\u00fcr Deutschland und der \u00fcberm\u00e4chtige Wunsch mit denen die albanische Gesellschaft in die europ\u00e4ische Union strebt.<br \/>\nSo hat es viel Sinn gemacht zwei Westbalkanl\u00e4nder, ihre Traditionen, ihre unterschiedlichen Religionen, die Freundlichkeit der Menschen und die dortige tolerante Lebensweise kennenzulernen und besser zu verstehen.<br \/>\nMan will in Zukunft weiterhin Kontakte dorthin pflegen und die staatliche Entwicklung in der Presse weiterverfolgen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Europa Union Bad Kissingen auf 10t\u00e4giger Erkundungstour in Nordmazedonien, Albanien und der Insel Korfu<\/p>\n","protected":false},"author":17,"featured_media":1140,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/eu-bayern.de\/kv-bad-kissingen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1143"}],"collection":[{"href":"https:\/\/eu-bayern.de\/kv-bad-kissingen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/eu-bayern.de\/kv-bad-kissingen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eu-bayern.de\/kv-bad-kissingen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/17"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eu-bayern.de\/kv-bad-kissingen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1143"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/eu-bayern.de\/kv-bad-kissingen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1143\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1147,"href":"https:\/\/eu-bayern.de\/kv-bad-kissingen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1143\/revisions\/1147"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eu-bayern.de\/kv-bad-kissingen\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1140"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/eu-bayern.de\/kv-bad-kissingen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1143"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/eu-bayern.de\/kv-bad-kissingen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1143"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/eu-bayern.de\/kv-bad-kissingen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1143"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}