Studienfahrt der Europa-Union Bad Kissingen nach Nordspanien

Spaniens grüner Norden überraschte die Europafreunde in vielerlei Aspekten

40 Jahre Mitgliedschaft in der Europäischen Union hat Spanien nachhaltig verändert.
Davon überzeugen konnten sich die Teilnehmer- und innen einer Studienfahrt, die der Kreisverband der Europa Union Bad Kissingen durchgeführt hat.

Unter der Leitung von Hannelore Bauer waren 31 Reisende zunächst in Bilbao gelandet.
Die Stadt im Baskenland, einst Industrie-Metropole, präsentiert sich nach der Krise als Stadt der Kultur und begeisterte die Reisegruppe.
Die spektakuläre Architektur des Guggenheim-Museums, entworfen von Frank O`Gehry, sorgt für den Bilbao-Effekt, der vermehrt Besucher in die nordspanische Stadt lockt, deren historisches Zentrum aber genauso sehenswert ist.

Im Laufe der 8 Tage reiste die Gruppe bei wunderschönem Spätsommerwetter durch sieben autonome spanische Regionen, mit Stationen im mondänen Kurort San Sebastian und Logrono, von wo aus das berühmte Weingebiet Rioja entdeckt wurde.
In Burgos und einer Reihe weiterer Städte, wie Leon und Oviedo, wandelten die Teilnehmenden auch auf dem Jakobsweg, der zum Wallfahrtsort Santiago de Compostela führt.

In Burgos arbeiteten ab 1221 auch deutsche Baumeister, wie Hans von Köln, an der zum UNESCO Weltkulturerbe deklarierten großen gotischen Kathedrale mit den vielen Kapellen, der berühmten goldenen Treppe und den 84m hohen Zwillingstürmen der Hauptfassade.
Leon beeindruckte mit den einzigartigen Buntglasfenstern der Kathedrale, der Basilika San Isidoro und dem Kloster San Marco, bevor Orviedo, Hauptstadt Asturiens, mit seiner großen und an Monumenten reichen Fußgängerzone und dem typischen Getränk Sidra (Apfelmost) auf die Besucher wartete.

Vor dem Rückflug von Bilbao nach Frankfurt ging es meist parallel zum Golf von Biscaya durch Kantabrien.
Stationen waren der Ort Comillas mit seinen gepflasterten Straßen und dem Landhaus „El Capricho“, einem Frühwerk von Antoni Gaudi, die Replik der über 18000 Jahre alten Höhlen von Altamira, das malerische autofreie Dorf Santillana-del-Mar, bevor es zur Übernachtung und Besichtigung der Hafenstadt Santander, ihrer Strände und ihrer großen Bucht ging.
Spaniens grüner Norden bietet, wie es die Kissinger Europäer erfahren durften, Meer und Berge , erschlossen durch gut ausgebaute Autobahnen, auch ein Ergebnis der Förderungspolitik der Europäischen Union.
Die Städte untereinander stehen im starken Wettbewerb um Touristen und Kongressgäste und übertreffen sich an sehr sauberen Innenstädten, vielen modernen Kunstobjekten und reichem Blumenschmuck in den zahlreichen Stadtparks.

Die Menschen vor Ort erlebte die Gruppe während ihres Aufenthaltes zupackend, oft fröhlich feiernd mit viel Gemeinsinn.
Dank Reiseleiterin Carla erfuhr die Kissinger Gruppe der Europa Union viel von Geschichte, Kultur und Gegenwart Nordspaniens, die regionalen Spezialitäten der Küche trugen zum Gelingen der informativen Studienfahrt bei.