{"id":459,"date":"2018-07-29T20:50:53","date_gmt":"2018-07-29T18:50:53","guid":{"rendered":"https:\/\/eu-bayern.de\/bv-oberbayern\/?p=459"},"modified":"2018-08-09T21:23:12","modified_gmt":"2018-08-09T19:23:12","slug":"die-zukunft-europas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eu-bayern.de\/bv-oberbayern\/die-zukunft-europas\/","title":{"rendered":"Die Zukunft Europas"},"content":{"rendered":"<p class=\"tinymce_own02\">\u201eDie Zukunft Europas\u201c war das Thema einer Diskussionsrunde mit dem Bundestagsabgeordneten Alexander Radwan (CSU), zu der der Kreisverband Bad T\u00f6lz &#8211; Wolfratshausen der Europa-Union am 18. Juli nach Bad T\u00f6lz eingeladen hatte.<\/p>\n<p>Zwei Stunden lang diskutierten die Teilnehmer \u00fcber die derzeitige Situation in Europa und \u00fcber die Weiterentwicklung des B\u00fcndnisses.<br \/>\nIn einem Eingangsstatement stellte Herr Radwan fest, dass die Renationalisierung in der Europ\u00e4ischen Union ungeahnte Dimensionen angenommen hat. Auch der Brexit ist hier mit zu z\u00e4hlen. Seine Frage was Europa eint und was es uns wert ist, f\u00fchrte zu einem lebhaften Gespr\u00e4ch. Einvernehmen bestand bei der Feststellung, dass dies die Erhaltung des Friedens ist. Auch die Wirtschaft bildet eine gewisse Klammer, diese aber lockert sich derzeit, da die wirtschaftliche Entwicklung zu einem Interessenskonflikt zwischen den n\u00f6rdlichen und s\u00fcdlichen Mitgliedsstaaten f\u00fchrt. Europa muss aber unser Zukunftsprojekt bleiben, darin waren sich alle Teilnehmer einig.<br \/>\nDie zunehmende Ablehnung der Europ\u00e4ischen Union geht auch darauf zur\u00fcck, dass sich diese mit ihren Einrichtungen und Handlungen dem Verst\u00e4ndnis des Normalb\u00fcrgers entzieht. Darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren ist die geringe Akzeptanz f\u00fcr europ\u00e4ische Entscheidungen. Dies zu \u00e4ndern ist eine wesentliche Aufgabe der Parteien und Regierungen.<br \/>\nHerr Radwan pl\u00e4dierte f\u00fcr ein Europa der konzentrischen Kreise, das im Grunde schon heute existiert (Euro-Zone, Schengenl\u00e4nder). Voraussetzung f\u00fcr eine positive Entwicklung ist ein Einhalten der gemeinsam erstellten Regeln, was heute zum Teil nicht mehr funktioniert.<br \/>\nDie Konsolidierung Europas ist nur dann m\u00f6glich, wenn die monet\u00e4ren Verh\u00e4ltnisse zufriedenstellend geregelt werden (z.B. Abbau der hohen Arbeitslosigkeit im S\u00fcden, Migrationsproblematik, Erh\u00f6hung von Investitionen). Nur so lassen sich die derzeitigen spalterischen Tendenzen, stoppen, die zu einer erneuten Trennung der V\u00f6lker f\u00fchren. Eine solche Trennung aber bringt den Frieden in Gefahr. Daher hat die Forderung aus der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg \u201eNie wieder Krieg\u201c heute wieder eine zunehmende Bedeutung.<br \/>\nDer Einzelne kann durch eine klare Haltung und ihre Sichtbarmachung beitragen, wieder eine positive Entwicklung herbeizuf\u00fchren: wo immer m\u00f6glich seine Meinung deutlich und vernehmbar \u00e4u\u00dfern und das Bewusstsein f\u00fcr die Problematik in seinem Umkreis sch\u00e4rfen. Das Aufstellen von Wahlpr\u00fcfsteinen zur Europawahl kann helfen jene Kandidaten zu erkennen, die sich f\u00fcr eine weitere Einigung Europas einsetzen \u2013 und jene, die letztlich ein Feind der europ\u00e4ischen Einigung sind.<br \/>\nDie Teilnahme an der Wahl zum Europ\u00e4ischen Parlament im Mai 2019 sollte f\u00fcr jeden B\u00fcrger Europas selbstverst\u00e4ndlich sein, die Zukunft Europas darf nicht den Spaltern, Nationalisten und Populisten \u00fcberlassen werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDie Zukunft Europas\u201c war das Thema einer Diskussionsrunde mit dem Bundestagsabgeordneten Alexander Radwan (CSU), zu der der Kreisverband Bad T\u00f6lz &#8211; Wolfratshausen der Europa-Union am 18. 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